Gestern stand Amerika Kopf und das wegen diesem unverständlichen Spiel namens Football. Im Super Bowl Endspiel gewannen die New Orleans Saints gegen die Indianapolis Colts. Wer es genau wissen will: 31:17. Ich habe in meinem Leben bisher nur ein einziges Football Spiel gesehen. Das hat aber ausgereicht, dass ich mich bis heute frage, was man diesem Sport abgewinnen kann. Gut, unsere amerikanischen Freunde denken vermutlich ähnliches über unseren hochgepriesenen Volkssport namens Fußball.

Wo wir gerade beim Thema Fußball und Bundesliga sind. Nächste Woche steht mein persönliches Topspiel an. Dann trifft nämlich der VfB Stuttgart (aka der derzeitige Tabellen-Wieder-Aufsteiger) auf den Hamburger Sportverein. Die Brezel.me Kollegen haben ja bereits über die letzten verzweifelten Versuche berichtet, wie man noch an Karten kommen kann konnte.

So, nun aber zurück zum eigentlichen Thema: Super Bowl 2010.

Dem regelmäßigen Leser dieser digitalen Lektüre mag es sicherlich nicht entgangen sein, dass die Simpsons einen besonderen Platz in meinem Herzen eingenommen haben. Um so begeisterter war ich, als ich erfahren habe, dass die Simpsons die Protagonisten eines Super Bowl Werbespots sind. Werbespots beim Super Bowl sind schon eine heftige Angelegenheit, denn schließlich schaut sich nahezu jeder Amerikaner diese Spots an, sofern er nicht gerade an der Front oder auf der Jagd nach den Bösewichten dieser Welt ist. Da es einige Amerikaner auf diesem Planeten gibt, könnt ihr Euch vorstellen, dass die Einschaltquoten in diesem Fall extrem hoch sind. Laut Wikipedia kostet so ein SB-Spot mal eben 2 Millionen €. EIN Spot wohlgemerkt!!!

Unser Lieblingsgetränkehersteller Coca Cola hat mal eben in die Portokasse gegriffen, die Summe auf’n Tisch gelegt und Matt Groening noch mal eine zusätzliche Summe für die Rechte der Simpons in die Hand gedrückt. Das Ergebnis gibt’s hier.

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Heute wurden am kleinen Schlossplatz wohl ein paar weitere Szenen für den Stuttgart-Tatort gedreht. Ich hab zwar nicht gefragt, sah vom Aufwand her aber nach öffentlich-rechtlich aus. Schön die Kohle raus ballern. Na gut, für den Tatort geht das gerade noch in Ordnung. Vor ein paar Tagen gab es schon fette Tatort-Action am Bärensee. Für die weibliche Wasserleiche, die im Eis steckte, wurde am Ufer extra ein Zelt mit Whirlpool aufgebaut. Zum aufwärmen… Kein Spaß.  Der Tatort wird im November ausgestrahlt.

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Öfter mal was Neues. Für heute habe ich mir einen Besuch im Bix vorgenommen. Eine Premiere ist es für mich allerdings nicht. Ich glaube, dass ich vor einem guten Jahr (können aber auch zwei gewesen sein) bereits dort war und das, obwohl ich eigentlich der elektronischen Musik verschrien bin. Man genießt halt die (musikalische) Abwechslung.

Vor meinem ersten Besuch war ich etwas skeptisch. Bix? Ein Jazzladen?! Puhhh, schwere Kost!!! Da hatte ich aber wohl eher diese Assoziation mit diesem wirren Stress-Jazz im Hinterkopf. An diesem Abend führte DJ Friction zusammen mit einer Band durchs Programm und ich war wirklich schwer begeistert! Leider hatte ich danach diese Veranstaltungsreihe etwas aus den Augen verloren…

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Dann schieben wir doch gleich mal ein anderes Thema hinterher, welches mit Berlin verwurzelt ist. Wie ich gerade von meiner Lieblings-Warm-Up-Partyvideo-Seite Dancetrippin.tv erfahren habe, ist ein Booka Shade Video online gegangen. Arno Kammermeier und Walter Merziger wurden beim 25. Geburtstag vom Space auf Ibiza von Dancetrippin.tv in Wort Musik und Bild festgehalten. Ich kann nur hoffen, dass Dancetrippin auch endlich mal HD Videos anbietet.

Wie dem auch sei. In den 48 Minuten hört man diverse Gassenhauer der Jungs, aber das ist definitiv verkraftbar. Schließlich macht Booka Shade ja ganz ordentliche Produktionen.

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Wie bereits beim Posting zu The Sexinvaders erwähnt, wollen wir hier nicht regelmäßig Partys ankündigen. Höchstens dann, wenn wir Veranstaltungen mit unserem persönlichen Partyprädikat “Besonders wertvoll” auszeichnen würden. Und das ist heute der Fall. Spätestens seit dem szenemäßigen Erfolg von “Berlin Calling” mit Paul Kalkbrenner ist jedem schwäbischen Nachtschwärmer (vorausgesetzt er hat den Film gesehen) die Bar 25 (wilde Holzhütten-Partys direkt an der Spree) ein Begriff. Bereits im vergangenen Jahr waren die musikalischen Repräsentanten des Berliner Originals bei uns zu Gast, nämlich recht authentisch auf dem Theaterschiff Stuttgart.

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Es ist kein Geheimnis, dass ich großer Sauna-Fan bin. Seit fast 15 Jahren stecke ich meinen ausgemergelten Körper mindestens ein Mal pro Woche in die Schwitzbude und werde später mal, wenn ich (zurecht) gefeuert wurde, als Aufguss-Mann arbeiten.

Meine Favoriten in Stuttgart und Umgebung sind das Fildorado und die Schwabenquellen. In letzteren hängt direkt nach den Umkleidekabinen ein großes Schild, worauf eindringlich davor gewarnt wird, “sexuelle Handlungen jeglicher Art” auszuüben. Laut diesem Schild sind sogar Mitarbeiter in zivil unterwegs, die heimliche Liebesspiele aufdecken und mit sofortigem Rauswurf bestrafen.

Wenn die so ein Schild aufhängen, wird das vermutlich ein echtes Problem sein. Nicht schön, wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Schwabenquellen-Besucher jenseits der 40 Jahre ist, überdurchschnittlich behaart und einen ordentlichen Ranzen um die Hüfte trägt. Selbst ich möchte keine stark beleibten Menschen in der Afrikanischen Wasserbetten-Lounge sehen, die über sich herfallen und das schwere, welke Fleisch in Wallung bringen.

Weil es anderen Besuchern vermutlich genau so geht, wurden jetzt die “Private Spa’s” geschaffen. Ein Ghetto für alle unappetitlichen Swingerpärchen, die unbedingt mal in der Sauna kopulieren wollen. Das sogenannte AlpenSPA ist neben einer Sauna mit privatem Whirlpool, Erlebnisdusche, Minibar und einem “Tretiner Hüttendoppelbett” zum äähmm… Relaxen ausgestattet. Dazu gibts “Atmosphärische Musikbeschallung” und einen Plasmafernseher mit ääähmmm… “Themenfilmen”. Im OrientalSPA gibts das Gleiche, nur eben im total abgechillten Cleopatra-Style.

Vielleicht täusche ich mich ja tatsächlich und es gibt wirklich ganz normale Menschen, die sowas buchen? Kegelverein, Hochzeitstag, Herrenabend? Die Swinger-Variante ist natürlich nur meine Interpretation der “Private Spa’s”, aber wer sollte sonst 199,00 Euro für drei Stunden Privatsauna zahlen? Reiche Russen gibts in Stuttgart nicht, und wenn, dann haben sie ihren eigene Sauna.

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