Der verflixte Freitag.Freitagabend, endlich Feierabend. Man kennt das Szenario: Kaum zur Tür rein, folgt der Griff zum Telefonhörer, um die üblichen Verdächtigen zwecks der Abendplanung zu kontaktieren. Genau so hat es sich heute auch bei mir zugetragen. Da mein Partyhaudegen Lars gerade in Rostock ist, um mit den Jungs und Deerns vom Golf Club St. Pauli ein nettes Wochenende zu verbringen, rief ich erwartungsvoll unseren Lieblingsnachbarn Carsten an.

Nach dem üblichen “Bla, Bla” fragte ich ihn dann auch recht zügig, wie es denn mit dem heutigen Abend aussieht. Seine Worte öffneten mir recht schnell die Augen: “Heute weggehen? Ist doch Freitag, da kannste eigentlich direkt zu Hause bleiben!“.

Beweisfoto der leeren Suite.Recht schnell erinnerte ich mich an den 06.02.09 – den Freitag, an dem ich erstmals bewusst wahrgenommen habe, dass ja mal so gar nichts in der Stadt geht. Beim Waranga wurde schon um 01:30 zusammengekehrt und die Theodor-Heuss-Straße wirkte ebenfalls wie ausgestorben. Wir versuchten unser Glück noch in der Suite, aber auch die war bis auf eine Handvoll Gäste, dem Onkel RAM, der an seinen digitalen Platten rumschraubte, und uns wie leer gefegt.

Geht es nur uns bzw. mir so, dass die Freitage in der letzten Zeit stark nachgelassen haben? Liegt es am Wetter, das den jetzigen Zustand herbeigeführt hat und sich die Leute sagen “Mistwetter, aber morgen (Samstag) zieh ich auf jeden Fall los!“?

Naja, mal schauen, wie sich der heutige Abend entwickelt.

Bis später in der City…

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3 Antworten zu “Der verflixte Freitag.”
  1. Das ist eben der Unterschied zwischen einer Großstadt (z.B. Hamburg) und einer Kleinstadt (z.B. Stuttgart).
    :-)

  2. Krisi sagt:

    stimmt, da zieht man selbst noch nach einem tollen hochzeitsfest noch über die reeperbahn!
    ;-)

  3. Andy sagt:

    @Jan: Ich äußer’ mich dazu mal nicht, sonst werde ich wieder grundlos als Schwabenhasser beschimpft!

  4.  
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