Andy und ich sind große Fans von Fritz Kalkbrenner. Seit Jahren haben wir überm Bett den Bravo-Starschnitt hängen, einen “I Love Fritz” Aufkleber aufm Auto und Fritz als Kuscheltier. Beim seinem letzten Gig im Romy S. hingen wir kreischend vorm DJ-Pult und mussten später ohnmächtig von der Security raus getragen werden. Am 27. März wird Fritz das nächste Mal bei uns im Stuttgarter Romy S. spielen. Wir durften ihm vorher exklusiv ein paar Fragen stellen.
G&G: Ganz ehrlich und ohne “Ihr seid das beste Publikum der Welt”. Wie feiern
die Leute in Stuttgart im Vergleich zu Berlin?
Fritz: Für eine fundierte Aussage zu dem Thema fehlen mir ausreichende Vergleiche, da ich noch nicht so oft in Stuttgart gespielt habe und das dann eher Ausnahmesituationen als reguläre Clubgigs waren. Ich habe meist nur gutes gehört.
G&G: Fällt Dir spontan (ohne googeln!) ein DJ aus Stuttgart ein?
Am letzten Samstag wurde Andy im Waranga angeblich mit Fritz Kalkbrenner verwechselt, was ich nicht glaube, weil Fritz deutlich mehr Haare aufm Kopp hat. Wer sich live davon überzeugen will, kann vermutlich beide am Samstag, den 27. März 2010 im Romy S. treffen. Fritz findet Ihr hinterm DJ-Pult, Andy irgendwo unter der Bar.
Nachdem Fritz Kalkbrenner die Vocals im 2009er-Electro-Hit “Sky & Sand” gesungen hat, erwarte ich bei seinem Gig einen ähnlichen Popstar-Auflauf wie bei seinem Bruder Paul im letzten Jahr. Inzwischen singt Fritz aber nicht mehr nur für den großen Bruder sondern produziert auch selber sehr hörbare Lieder.
Schon in den 90ern gab es diverse Computerprogramme, mit denen man seine eigene Musik produzieren konnte. Ich glaube, die ersten schrecklichen Dinger nannten sich “Magix Music Maker” oder so. Man schiebt hier ne Bassline rein und dort eine Melodie und schon hat man seinen eigenen Technosound.
Der erste, richtig interessante Software-Sequenzer, mit dem ich damals rumgespielt habe, war “Rebirth” von Propellerhead. Dafürgibts inzwischen sogar ein Online-Museum. Leck mich fett, war das ein geiles Teil.
Inzwischen gibts richtig gute Software, wie z.B. “Live” von der Firma Ableton. Dieses Programm kann man als Sequenzer und Produktionstool verwenden, aber auch um damit live aufzulegen. Deadmau5 macht damit wohl regelmäßig seine Shows.
Einige begabte Menschen probieren, mit dieser Software bekannte und erfolgreiche Tracks aus dem elektronischen Bereich nachzubauen und… Es klappt! Der Fachmann hört vermutlich schon ein paar Unterschiede, aber wie man an obigem Video hören kann, läuft es schon ganz gut. Auf der Seite von Timofey gibts noch mehr Beispiele.
Morgen, also am Samstag, den 27.02.10 gibt es wieder gepflegte Familienunterhaltungen mit unserer Lieblingsblondine Michelle Hunziker (ist echt so gemeint) und ihrem reizenden Co-Moderator Thomas Gottschalk (ist nicht so gemeint):
“Wetten, dass..?” im ZDF live aus Erfurt.
Als Act ist morgen, natürlich neben Main-Act und Schenkel-Klopfer #1, Thomas Gottschalk, auch Jan Delay am Start.
Es gibt Menschen zu denen man nicht regelmäßig Kontakt hat, aber sich dennoch freut, wenn man mal wieder etwas von ihnen hört. Dazu zählt definitiv mein alter Schulfreund Philsen. Wenn ich heute an Phil zurückdenke, habe ich eine dauergutgelaunte Frohnatur vor Augen, die für mich der Inbegriff eines Kopfnickers ist. Hip-Hop bestimmt sein Leben! Nein, vielmehr IST Hip-Hop sein Leben. Er war es auch, der den neunordischen Gruß “Moinsen” in Umlauf brachte.
Vor langer Zeit habe ich diesen Artikel über den nackten Mann aus Stuttgart geschrieben. Ein richtiger Hippie, mindestens fünfzig Jahre alt, der am Wochenende in diversen Clubs auftaucht und sich nach wenigen Minuten nackt an die Bar setzt. Komplett nackt. Cooler Typ, so werde ich vermutlich auch in dreißig Jahren rumlaufen, wenn ich dann überhaupt noch lebe.
Der Mann nennt sich “Big Tom Yardley” und ist in Stuttgart so eine Art Underground-Promi. Jeder kennt ihn, jeder hat ne Story parat. Nur die lokalen Zeitungen haben bisher kaum über Tom geschrieben. Warum? Kommt da vielleicht doch wieder die schwäbische Spießigkeit durch? Ooooh, der ist ja nackt und hat ein Piercing im Lurch, das ist aber schmuddelig. Wie ich schon im letzten Artikel geschrieben habe, mag ich Tom wirklich. Ich finde solche Menschen mutig, egal was seine wirklichen Beweggründe sind.
Unerwartet kam nun gerade eine private E-Mail von Tom. Ich dachte erst an einen Scherz, aber er war es wirklich. Der Grund für seine Mail war, dass er mir seine neue Homepage empfehlen wollte. Dort hat er sogar einen offenen Brief an mich, als Reaktion auf meinen ersten Artikel geschrieben, worauf ich in Kürze noch in einem separaten Artikel antworten werde. Sehr nett. Tom, wir gehen mal einen saufen. Nackt.
Hier gibts noch ein paar schöne Fotos aus Tom’s neuer Diashow…