Als Hamburger habe ich mich nach gut vier Jahren in Stuttgart langsam an den schwäbischen Dialekt gewöhnt. Langsam. Manchmal treffe ich noch Leute, meist Landbevölkerung, bei denen ich kein einziges Wort verstehe. Könnte allerdings auch daran liegen, dass ich mir meine Lauscher in diversen Clubs auf Ibiza zerstört habe. Kein Spaß, teilweise hatte ich noch zwei Tage später das berühmte Pfeifen in den Ohren.

Was ich aber definitiv nicht akzeptiere, sind Leute, die ernsthaft Schwäbisch SCHREIBEN. Ich meine nicht als Gag, sondern wirklich im täglichen Gebrauch. Dieses Phänomen lässt sich immer wieder bei Facebook beobachten, vermutlich lernen das die Kinder vom Dorf schon so in der Schule. Was soll das? Das ist definitiv uncool.

Was dabei herauskommt, wenn man dieses Verhalten nicht rechtzeitig aus den Leuten raus prügelt, sieht man an einem Comic namens Kommissar Eisele. Ein Stuttgarter Ermittler löst zusammen mit seiner Hamburger Kollegin Mordfälle in der Stuttgarter City. Grundsätzlich ganz nett gemacht, aber man kann doch nicht ernsthaft ein ganzes Buch auf Schwäbisch schreiben. Regionalität um jeden Preis? Oder merkt man das als Stuttgarter gar nicht, weil man selber auch so schreibt?

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Nachdem uns Sven Väth ja am 28.11.09 hier in Stuttgart einen Besuch abgestattet hat, habe ich von Dancetrippin.tv die erfreuliche Mitteilung erhalten, dass es nun eine neue Episode von unserem geliebten DJ-Urgestein gibt.

Im Rahmen des Amsterdam Dance Events wurde sein Set wieder herrlich mitgeschnitten. Video, Tracklisting etc. findet ihr als (kostenlos) angemeldeter User auf den Seiten von dancetrippin.tv.

Viel Spaß!

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So langsam kann ich es nicht mehr hören. Egal ob in der klassischen Zeitung, auf den einschlägigen Nachrichtensendern oder auf den News-Portalen im Internet. Überall muss man diese elendige Diskussion der Datenschützer kontra Google Streetview verfolgen.

Ich hatte eigentlich an dieser Stelle bereits einen ganz anderen Text vorgesehen, in dem ich mich über das Thema bzw. die öffentliche Diskussion aufgeregt habe. Ich wollte jetzt aber nicht noch das 100.000ste Faß aufmachen, von daher ist der ursprüngliche zweite Absatz im Daten-Nirvana gelandet. Im Prinzip nur so viel: ich find’s gut…also Streetview.

Eine ganz amüsante (bebilderte) Anekdote hat mir Facebook- und Kiezrocker-Kumpel Tristan digital vor die Nase gehalten. Dabei handelt es sich um einen Link, wo das Google Fahrzeug inkl. des ca. zwei Meter hohen Kamera-Dachaufbaus auf eine extrem niedrige Brücke zusteuert…

Den Rest des Eintrages lesen »

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Am letzten Samstag wurde Andy im Waranga angeblich mit Fritz Kalkbrenner verwechselt, was ich nicht glaube, weil Fritz deutlich mehr Haare aufm Kopp hat. Wer sich live davon überzeugen will, kann vermutlich beide am Samstag, den 27. März 2010 im Romy S. treffen. Fritz findet Ihr hinterm DJ-Pult, Andy irgendwo unter der Bar.

Nachdem Fritz Kalkbrenner die Vocals im 2009er-Electro-Hit “Sky & Sand” gesungen hat, erwarte ich bei seinem Gig einen ähnlichen Popstar-Auflauf wie bei seinem Bruder Paul im letzten Jahr. Inzwischen singt Fritz aber nicht mehr nur für den großen Bruder sondern produziert auch selber sehr hörbare Lieder.

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Wer testet das mal in Stuttgart?

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Schon in den 90ern gab es diverse Computerprogramme, mit denen man seine eigene Musik produzieren konnte. Ich glaube, die ersten schrecklichen Dinger nannten sich “Magix Music Maker” oder so. Man schiebt hier ne Bassline rein und dort eine Melodie und schon hat man seinen eigenen Technosound.

Der erste, richtig interessante Software-Sequenzer, mit dem ich damals rumgespielt habe, war “Rebirth” von Propellerhead. Dafürgibts inzwischen sogar ein Online-Museum. Leck mich fett, war das ein geiles Teil.

Inzwischen gibts richtig gute Software, wie z.B. “Live” von der Firma Ableton. Dieses Programm kann man als Sequenzer und Produktionstool verwenden, aber auch um damit live aufzulegen. Deadmau5 macht damit wohl regelmäßig seine Shows.

Einige begabte Menschen probieren, mit dieser Software bekannte und erfolgreiche Tracks aus dem elektronischen Bereich nachzubauen und… Es klappt! Der Fachmann hört vermutlich schon ein paar Unterschiede, aber wie man an obigem Video hören kann, läuft es schon ganz gut. Auf der Seite von Timofey gibts noch mehr Beispiele.

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