Wer testet das mal in Stuttgart?

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Schon in den 90ern gab es diverse Computerprogramme, mit denen man seine eigene Musik produzieren konnte. Ich glaube, die ersten schrecklichen Dinger nannten sich “Magix Music Maker” oder so. Man schiebt hier ne Bassline rein und dort eine Melodie und schon hat man seinen eigenen Technosound.

Der erste, richtig interessante Software-Sequenzer, mit dem ich damals rumgespielt habe, war “Rebirth” von Propellerhead. Dafürgibts inzwischen sogar ein Online-Museum. Leck mich fett, war das ein geiles Teil.

Inzwischen gibts richtig gute Software, wie z.B. “Live” von der Firma Ableton. Dieses Programm kann man als Sequenzer und Produktionstool verwenden, aber auch um damit live aufzulegen. Deadmau5 macht damit wohl regelmäßig seine Shows.

Einige begabte Menschen probieren, mit dieser Software bekannte und erfolgreiche Tracks aus dem elektronischen Bereich nachzubauen und… Es klappt! Der Fachmann hört vermutlich schon ein paar Unterschiede, aber wie man an obigem Video hören kann, läuft es schon ganz gut. Auf der Seite von Timofey gibts noch mehr Beispiele.

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Morgen, also am Samstag, den 27.02.10 gibt es wieder gepflegte Familienunterhaltungen mit unserer Lieblingsblondine Michelle Hunziker (ist echt so gemeint) und ihrem reizenden Co-Moderator Thomas Gottschalk (ist nicht so gemeint):

“Wetten, dass..?” im ZDF live aus Erfurt.

Als Act ist morgen, natürlich neben Main-Act und Schenkel-Klopfer #1, Thomas Gottschalk, auch Jan Delay am Start.

Direkt im Anschluss an “Wetten, dass..?” zeigt ZDFneo Jan Delays “Wir Kinder vom Bahnhof Soul”-Konzert vom November 2009 aus Mainz. Los geht es so gegen 23.10 Uhr.

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Ich war über’s verlängerte Wochenende mal wieder in good old Hamburg. Ein Zahnarzttermin und der 30. Geburtstag von Kumpel Jan standen auf’m Programm. Meine Günstig-Airline Germanwings hat mir einen Hin- und Rückflug für 44€ ermöglicht. Faire Nummer, schließlich hatte ich in der Vergangenheit schon ganz andere Preise für die Strecke gezahlt.

Erster negativer Beigeschmack war natürlich der Pilotenstreik, eine sehr unangenehme Randbedingung. Vor allem fühlte man sich irgendwie von der Airline im Stich gelassen. Am Donnertag hatte ich zwischen 20.30 und 23.00 Uhr unzählige Male auf der eigens eingerichteten 0800-Streik-Hotline angerufen. Wenn man Glück hatte, dann gab es mal kein Besetztzeichen. War man endlich in der Warteschleife gelandet, vergingen ca. 13 Minuten, bis man aus der Leitung geschmissen wurde. Auch auf der kostenpflichtigen 0900-Service (?!) Hotline gab es einfach kein Durchkommen. Man hatte den Eindruck, dass sich nicht nur die Piloten im Streik befinden. Am Freitagabend erhielt ich dann plötzlich von Germanwings eine Email mit der Info, dass ich auf eine andere Maschine umgebucht worden sei. Dies möge ich doch bitte mit einem Klick bestätigen – gemacht getan. Der Rückflug nach Stuttgart war also gesichert. Wie sonst hätte ich auch für die erstatteten 22€ bequem von Hamburg nach Stuttgart kommen sollen?

Naja, blenden wir die Streikerei einfach mal aus. Irgendwie ist es immer ein Erlebnis, wenn man sich mal die Leute und deren Verhalten in den Maschinen anschaut. Da sind zum einen die mehr oder weniger hart arbeitenden Geschäftsleute. In der Regel reist diese Spezies nur mit Handgepäck. Ein normaler Mensch könnte jedoch mit deren Verständnis für “Handgepäck” einen mehrwöchigen Urlaub bestreiten. Nicht selten sind die meisten Handgepäckfächer bereits beim Betreten der Maschine mit den Aluminium-Köfferchen in Beschlag genommen.

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Es gibt Menschen zu denen man nicht regelmäßig Kontakt hat, aber sich dennoch freut, wenn man mal wieder etwas von ihnen hört. Dazu zählt definitiv mein alter Schulfreund Philsen. Wenn ich heute an Phil zurückdenke, habe ich eine dauergutgelaunte Frohnatur vor Augen, die für mich der Inbegriff eines Kopfnickers ist. Hip-Hop bestimmt sein Leben! Nein, vielmehr IST Hip-Hop sein Leben. Er war es auch, der den neunordischen Gruß “Moinsen” in Umlauf brachte.

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Vor langer Zeit habe ich diesen Artikel über den nackten Mann aus Stuttgart geschrieben. Ein richtiger Hippie, mindestens fünfzig Jahre alt, der am Wochenende in diversen Clubs auftaucht und sich nach wenigen Minuten nackt an die Bar setzt. Komplett nackt. Cooler Typ, so werde ich vermutlich auch in dreißig Jahren rumlaufen, wenn ich dann überhaupt noch lebe.

Der Mann nennt sich “Big Tom Yardley” und ist in Stuttgart so eine Art Underground-Promi. Jeder kennt ihn, jeder hat ne Story parat. Nur die lokalen Zeitungen haben bisher kaum über Tom geschrieben. Warum? Kommt da vielleicht doch wieder die schwäbische Spießigkeit durch? Ooooh, der ist ja nackt und hat ein Piercing im Lurch, das ist aber schmuddelig. Wie ich schon im letzten Artikel geschrieben habe, mag ich Tom wirklich. Ich finde solche Menschen mutig, egal was seine wirklichen Beweggründe sind.

Unerwartet kam nun gerade eine private E-Mail von Tom. Ich dachte erst an einen Scherz, aber er war es wirklich. Der Grund für seine Mail war, dass er mir seine neue Homepage empfehlen wollte. Dort hat er sogar einen offenen Brief an mich, als Reaktion auf meinen ersten Artikel geschrieben, worauf ich in Kürze noch in einem separaten Artikel antworten werde. Sehr nett. Tom, wir gehen mal einen saufen. Nackt.

Hier gibts noch ein paar schöne Fotos aus Tom’s neuer Diashow…

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