Posts Tagged “Berlin”

So…jetzt will ich mich mal zu Wort melden. Ist ja etwas ruhig geworden in unserem besinnlichen Blog.

Nachdem ich vorletzte Woche im Watergate war, habe ich Blut geleckt…also was das Berliner Nachtleben angeht. Gestern bin ich zum 2x hier in Berlin losgezogen. Ursprünglich wollten wir in den Club der Visionäre. Den Laden kenne ich lediglich vom Namen her und von Youtube. Beim Youtube Video hat dann direkt mal Richie Hawtin aufgelegt. Guter erster Eindruck.

Ein kurzer und heftiger Regenschauer hat uns allerdings umgestimmt, so dass wir eine geschlossene und wetterfeste Location als Ziel des Abends ausgewählt haben – die Maria am Berliner Ostbahnhof.

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Wenn man als Hamburger in einer neuen Stadt gut und schnell essen gehen will, dann hält man nach einem Block House Restaurant Ausschau. Hintergrund ist, dass die ersten Restaurants in Hamburg eröffnet wurden – das verbindet eben. Diese These hat sich auch schon in Stuttgart bewahrheitet.

Mr. Rumpsteak (250g) – medium – mit Pommes und den Salat mit American Dressing!

Da ich es gestern irgendwie verplant hatte, dass heute die Supermärkte geschlossen haben, war Essen fassen also aushäusig angesagt. Aus meinem Kühlschrank hallte nämlich lediglich ein Echo. Natürlich war das Block House mein erster Gedanke. Dank meines neuen Smartphones findet man sich ja auch in einer fremden Stadt flott zurecht. Somit wurde mir das nächste Block House auch schnell angezeigt. Wilhelmstraße 59.

Dort angekommen musste ich mit Erschrecken feststellen, dass es mein Steakhaus #1 nicht mehr gibt. Lag wohl daran, dass das dazugehörige Gebäude eine einzige Baustelle ist.

Schnell noch mal einen Blick auf’s Smartphone geworfen, die Nahrungsjagd musste woanders fortgesetzt werden. Plötzlich erschien ein anderer Vorschlag auf dem Display: McDonald’s in der Friedrichstraße.

McDonald’s scheint dort wohl ein neues Geschäftsmodell zu verfolgen. Durchgehend geöffnet war gestern. In der dortigen Filiale heißt es jetzt bei Google Maps: DURCHGEHEND GESCHLOSSEN!

Ob die Öffnungszeiten mit den 1. Mai Ausschreitungen zusammenhängen, habe ich nicht in Erfahrung bringen können.

Letztendlich habe ich mir Sushi am Hauptbahnhof geholt.

Mahlzeit.

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Während am Freitag bereits die erste Abschiedsparty läuft, wollen wir uns vorher noch kurz bedanken. Warum? Wir wandern aus! Andy (das offizielle Fritz Kalkbrenner-Double) zieht es beruflich nach Berlin, ich gehe für einen neuen Job nach Frankfurt. Heute hier, morgen dort.

Zuerst einmal vielen Dank an das Stuttgarter Schlossgarten Hotel und alle Gäste, die dort von 2006 bis 2009 gewohnt haben. Die Hotelzimmer liegen auf gleicher Höhe wie der Sky Beach, was zu diversen telefonischen Beschwerden und anschliessenden Polizeieinsätzen geführt hat. Komischerweise gab es dieses Problem nur bei uns. Entweder waren wir deutlich lauter als die anderen DJs, oder unsere Musik war einfach beschissen. Aber freut Euch nicht zu früh, wir kommen in diesem Sommer noch mal für einige Sky Beach-Gigs nach Stuttgart!

Lieblingsnachbar Carsten aus der Seerosenstrasse in Vahiningen: Danke für die unzähligen Grillabende, Barcelona, Italien, Wein, FK Allstars, Treppenhausbeschallung und Aftershowpartys. (Achtung, jetzt kommt das Musikbett mit den Geigen!) Ich hoffe, dass diese Freundschaft über die Grenzen von Stuttgart hinaus besteht.

Herzlichen Dank an das Waranga, unser zweites Wohnzimmer am kleinen Schlossplatz. Ich habe bei Euch, gerade im Sommer, unzählige schöne Stunden verbracht und mit ein paar dutzend Spaniern bei der WM 2006 bis zum Sonnenaufgang getanzt. Für die geschätzten 18.000 Euro, die ich bei Euch an der Bar gelassen habe, könntet Ihr vielleicht eine kleine Lars-Gedenktafel aufm Klo installieren.

Danke auch an Onkel Felice, der uns anfangs im “Due Stanze e Cucina” sensationell umsorgt, bekocht und abgefüllt hat und später als Gastgeber der 120-Minuten-Partys gezeigt hat, dass die Stuttgarter im Nachtleben auch mal Bundesweit Trends setzen können. Respekt, ehrlich.

Big Tom, der nackte Mann aus Stuttgart verdient auch ein “Danke”. Nämlich dafür, dass er mir gezeigt hat, dass in Stuttgart doch ganz coole Leute rumlaufen. Auch wenn ich schon in ein paar Tagen umziehe, wir treffen uns noch wie vereinbart auf einen Drink. Vielleicht im Sommer auf dem Sky Beach? Dann komme ich auch nackt.

Noch jemand vergessen? Ja! Danke an das beste Radioteam der Welt, Tolgay aus der Corso-Bar, an den gerade neu gewonnenen Krav Maga-Partner Michael, Britta (wir sehen uns auf der Kiez-Golf-Tour), Christin, Lothar, Peter und den Rest der Sky Beach-Crew. Danke an Chrissi für die vielen tollen Stunden auf dem Balkon, am See oder auf Ibiza. Danke an die Seerosen-Kommune Regina, Diana, Kerstin, Frank und Jörg (Ihr habt jetzt alle keinen Internetzugang mehr, ha!). Jan Pfirrmann fürs Einspringen in der Stute. Danke an Bettina, die jetzt beim falschen Sender arbeitet und an die Aufguss-Sadisten aus den Schwabenquellen, die mich einige Male fast umgebracht hätten. Martin “Rimmel-Rammel-Rum” Elbert verdient ein dickes Dankeschön dafür, dass er uns nicht nur auf kessel.tv gezeigt hat, dass Stuttgart eigentlich doch ganz cool ist. Marius Hirschmann für viel Spaß vom Colibri übers Romy S. bis zum “Bett” und obendrauf für die wenigen aber guten Stunden, wo wir zusammen gearbeitet haben. Danke an KrisZe für die vielen guten und mutigen Veranstaltungen wie das Semf-Festival, die Bar25-Events und die Afterhours.

Wie sieht die Zukunft aus? Andy lässt seinen Bart noch länger wachsen als Ricardo Villalobos und legt am Montagnachmittag (Peaktime!)  in der Bar25 auf. Ich werde offizieller Platten-Anreicher von Sven Väth im Cocoon Club und darf als Belohnung an seiner Nebelanlage rumspielen.

Nein, im ernst: Wir sind beide vermutlich noch oft in Stuttgart und bestimmt auch mal am Wochenende im Sky Beach an den Decks. Ansonsten halten wir Euch natürlich hier im Blog über das neue Leben in Berlin und Frankfurt auf dem Laufenden. Applaus, danke, wir sind raus.

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Dann schieben wir doch gleich mal ein anderes Thema hinterher, welches mit Berlin verwurzelt ist. Wie ich gerade von meiner Lieblings-Warm-Up-Partyvideo-Seite Dancetrippin.tv erfahren habe, ist ein Booka Shade Video online gegangen. Arno Kammermeier und Walter Merziger wurden beim 25. Geburtstag vom Space auf Ibiza von Dancetrippin.tv in Wort Musik und Bild festgehalten. Ich kann nur hoffen, dass Dancetrippin auch endlich mal HD Videos anbietet.

Wie dem auch sei. In den 48 Minuten hört man diverse Gassenhauer der Jungs, aber das ist definitiv verkraftbar. Schließlich macht Booka Shade ja ganz ordentliche Produktionen.

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Wie bereits beim Posting zu The Sexinvaders erwähnt, wollen wir hier nicht regelmäßig Partys ankündigen. Höchstens dann, wenn wir Veranstaltungen mit unserem persönlichen Partyprädikat “Besonders wertvoll” auszeichnen würden. Und das ist heute der Fall. Spätestens seit dem szenemäßigen Erfolg von “Berlin Calling” mit Paul Kalkbrenner ist jedem schwäbischen Nachtschwärmer (vorausgesetzt er hat den Film gesehen) die Bar 25 (wilde Holzhütten-Partys direkt an der Spree) ein Begriff. Bereits im vergangenen Jahr waren die musikalischen Repräsentanten des Berliner Originals bei uns zu Gast, nämlich recht authentisch auf dem Theaterschiff Stuttgart.

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Paul van Dyk hatte die Ehre, den offiziellen Song zum Mauerfall-Jubiläum zu machen. Rausgekommen ist ein langweiliges Rumgeseier, das bei mehrmaligem Konsum vermutlich Ohrenkrebs verursacht.

Warum produziert Paul van Dyk, der in Ostdeutschland aufgewachsen ist, zu einem historischen, deutschen Ereigniss einen Song auf Englisch? Hat der Tontechniker beim Abmischen den Beat vergessen? Und wer ist “Johnny McDaid”, der Sänger dieses Songs? Wieder eine Bildungslücke?

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