Als ich Samstagmittag durch den Königsbau-Saturn wandelte, traf ich Ex-Kollege Heiko, der mir ganz begeistert von einem Flashmob auf dem Schlossplatz erzählte. Ablauf: Ein LKW hält auf dem Schlossplatz, darauf spielt ne Rockband einen Song und danach verschwinden alle wieder. Bislang sah ich keinen Sinn in einem Flashmob, diese Nummer war aber doch ganz nett. Wenn jemand die gleiche Aktion, nur mit elektronischer Musik und etwas länger durchzieht, bin ich sofort dabei.
Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass diese ganze Flashmobberei gerade in diesem Jahr einen enormen Hype erfährt. Überall finden die unterschiedlichsten Flashmobs statt. Eigentlich nicht mehr so berichtenswert. Vermutlich wirds auch mein letztes Posting zu diesem Thema.
By the way: Hat letztens auf dem Friedhof beim Cinemaxx im Boschareal ein Flashmob stattgefunden? Ich war gerade mit meiner besseren Hälfte auf’m Weg vom Auto zum Kino, als uns eine nicht enden wollende Gruppe im Gänsemarsch auf dem besagten Friedhof begegnete. Wie dem auch sei…
Eine abwechslungsreiche Flashmob-Variante habe ich jetzt – wie könnte es anders sein – in den USA entdeckt. Dort fand kürzlich das 6. MP3-Experiment auf Roosevelt Island in New York City statt. Die Story ist schnell erzählt…
Nicht alles, was aus Berlin kommt, ist cool. Das ist jetzt aber von den Tontreiber-Jungs ne fette Geschichte. Der Party-Flashmob in Stuttgart. Lautsprecher gegen Anwohner. Samstag, 4. Juli ab 14 Uhr. Unter dem Viadukt an der Hofener Strasse. Auszüge aus der Infomail:
Inspiriert von verschiedenen Parties in Berlin, wollen wir die Grenzen des Feierns in Stuttgart ausloten und weiter verschieben. Dazu haben wir ein paar Locations ausgekundschaftet die nahe oder mitten im öffentlichen Raum liegen, noch nie bespielt wurden und aus architektorischen Gründen reizvoll sind. Aufgrund der Nähe zu unseren Mitbürgern und des Risikos das die Parties aufgelöst werden können, werden die Parties anders aufgebaut sein als Ihr es von uns gewohnt seid.
Um das Ganze durchziehen zu können, wollen wir Euch bitten ungefähr zu den Startzeiten der jeweiligen Veranstaltung zu kommen, da wir nicht wissen ob die Party 2h später noch läuft. Des Weiteren gibt es manchmal die Möglichkeit die Party nach einem Auflösen zu einer anderen Location zu verlegen, die könnt Ihr aber nicht finden wenn Ihr nicht von uns dort erfahrt wo die Location ist.
Sommer in Deutschland. Bestes Wetter also für einen Kurztrip an den Strand. Genau dazu hatte gestern der 26jährige Christoph Stüber aus Busdorf bei Schleswig aufgerufen. Kurzerhand wurde bei “meinVZ” die die Gruppe “Alle Mann nach Westerland; wir machen eine fette Beach Party” gegründet und Einladungen verschickt. Offenbar wollte Stüber sich damit etwas ablenken, da zuvor seine Beziehung in die Brüche gegangen ist. Mit 100 Leuten hat er gerechnet, dass sich jedoch bis zum gestrigen Tag ca. 13.000 Menschen durch Beitritt der Gruppe ankündigten, hätte er beim besten Willen nicht gedacht.
Ich bin mir nicht sicher, ob es abgesprochen war oder tatsächlich ansteckend ist. Obwohl ich glaube letzteres. Irgendwie bekommt man Bock da mit abzuspacken…