Posts Tagged “Romy S.”

Am letzten Samstag wurde Andy im Waranga angeblich mit Fritz Kalkbrenner verwechselt, was ich nicht glaube, weil Fritz deutlich mehr Haare aufm Kopp hat. Wer sich live davon überzeugen will, kann vermutlich beide am Samstag, den 27. März 2010 im Romy S. treffen. Fritz findet Ihr hinterm DJ-Pult, Andy irgendwo unter der Bar.

Nachdem Fritz Kalkbrenner die Vocals im 2009er-Electro-Hit “Sky & Sand” gesungen hat, erwarte ich bei seinem Gig einen ähnlichen Popstar-Auflauf wie bei seinem Bruder Paul im letzten Jahr. Inzwischen singt Fritz aber nicht mehr nur für den großen Bruder sondern produziert auch selber sehr hörbare Lieder.

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Kinder, Kinder. War das wieder ein Wochenende. Der Freitag ging recht überschaubar los. Samstag sollten Lars und ich eigentlich auf’m Sky Beach zum Closing auflegen, aber das wurde kurzfristig abgesagt – uns leider nicht und so wurde der angebrochene Abend schnell umdisponiert.

Mathias Kaden im Romy S. Nach einem netten Warm-Up im Waranga bin ich dann, in Begleitung von zwei sympathischen Damen ins Romy S. gezogen. Patze hat uns noch recht kurzfristig Asyl auf der Gästeliste gewährt. Danke dafür. An den Plattentellern war an diesem Abend u.a. Mathias Kaden von “Freude am Tanzen” aus Jena. Musik hat mir sehr gut gefallen.

Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, was die deutsche TV-Nation vor wenigen Stunden erschüttert hat. Auch die Welle der Empörung, die durch die Facebook- und Twitter-Gemeinde gerollt ist, ist an uns vorbei gegangen. Stein des Anstoßes war der 24jährige Hans-Martin – seines Zeichens Pharmaziepraktikant aus Oldenburg. Er war es nämlich, der Stefan Raab am Samstag bei “Schlag den Raab” unbedingt bezwingen und mit 500.000 € nach Hause gehen wollte. Bis dahin ja eigentlich nix verwerfliches. Als ich am Sonntag also bei Facebook reinschaute, gab es nur ein Thema: Hans-Martin. Um mir selbst ein Bild zu machen, schaute ich mal flott bei Youtube nach und schnell war mir klar, worüber sich meine befreundeten Facebooker so aufregen.

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Netter Abend mit Paul und Fritz Kalkbrenner in Stuttgart. Im Romy S. gab es wohl schon kurz nach Mitternacht einen Einlassstop. Drinnen war es dementsprechend voll und heiß. “Sky & Sand” hab ich übrigens nicht gehört, nur mal kurz die Vocals im Remix. Wer war eigentlich der Typ im Unterhemd, der im Romy S. hinterm DJ-Pult rumhing? Dachte erst, das wäre Bruder Fritz, wurde dann aber eines Besseren belehrt. Auch die Afterhour war schön. Ab sieben Uhr richtig gut laut, selbst draußen. Allerdings gabs wohl gegen 10:00 Uhr ne Beschwerde, wie der Papa prophezeit hat. Gerade in dem Moment, als Fritz “Sky & Sand” spielte. Schade. Danach bin ich ins Bett gegangen. Schlafen.

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Fritz KalkbrennerJetzt ist das Paket komplett: Am kommenden Wochenende steigt die große Kalkbrenner-Sause in Stuttgart. Genaue Timeline findet Ihr ganz unten. Besonders interessant ist die Open-Air-Afterhour, wo Fritz Kalkbrenner ab 07:00 Uhr auflegt. Hat in Stuttgart definitiv gefehlt. Geil. Aber wie siehts mit der Lautstärke aus? Mitten in der Stadt und draußen? Gerade dann, wenn der gute Stuttgarter zum Gottesdienst geht? Elektronische Musik lebt nun mal von einem gewissen Pegel. Hoffentlich sieht das Onkel Nastold vom Ordnungsamt genau so. Ich hab da in Stuttgart schon mal schlechte Erfahrungen gemacht.

In Kalkbrenners Film “Berlin Calling” finden die Aftershows, genau wie im Reallife, in der “Bar 25” in Berlin statt. Eine tolle Foto: filter27.comSommerlocation direkt an der Spree. Angeblich gehts dort Sonntags ziemlich böse ab. Und Montags auch. Wer geht eigentlich am Montagmorgen auf ne fette Elektroparty? Arbeitslose? Die Hartz IV-Geschichte wird so langsam immer attraktiver für mich. Eine Holzhütte, direkt am Neckar, wo im Sommer Aftershowpartys stattfinden, hätte doch was. Tolle Geschäftsidee. Ich hab gleich mal bei Google Earth geguckt, aber irgendwie ist da alles industrietechnisch zugebaut. Warum eigentlich? Ist doch an manchen Stellen richtig idyllisch. Herr Schuster, kann man da irgendwas abreissen? Bis dahin feiern wir im Domingo Intimo und freuen uns auf Paul und Fritz.

Paul Kalkbrenner @ Romy S, StuttgartSamstag, 27. Juni, 22:00 Uhr
“Berlin Calling” mit Paul Kalkbrenner läuft im Delphi-Kino
Kartenreservierung unter:
kalkbrenner@arthaus-kino.de

Samstag, 27. Juni, 00:00 Uhr
Paul beantwortet nach dem Film im Kino ein paar Fragen zum Film

Samstag, 27. Juni, 01:00 Uhr
Paul macht im Romy S. lustige Musik

Sonntag, 27. Juni, 07:00 Uhr
Fritz Kalkbrenner macht ne offizielle Open-Air-Afterhour im “Domingo Intimo
Offiziell bis 17:00 Uhr.

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Sky and sand @ Ibiza

Am Freitagabend hatten wir wieder viel Spaß im Sky Beach. Gutes Wetter, volle Hütte, viele Drinks. In der ersten Stunde haben wir ganz langsam mit Deep angefangen. Eine ältere Lady mit rotgefärbten Haaren kam zum DJ-Pult und fragte, wie sich diese Musikrichtung nennt. Ich dachte schon: “Cool, dass die Dame sich in diesem Alter noch für so eine Musik begeistern kann” und antwortete: “So eine Mischung aus Deep und House. Ich kann Ihnen auch gern ein paar Songs aufschreiben.” Sie daraufhin: “Nee, danke. Jetzt weiß ich aber, wie sich die Musik nennt, die ich mir garantiert niemals kaufen werde.” Der Song der gerade lief war übrigens “Pawas – Piano Rain“, den ich als absolut massentauglich einschätzen würde.

Das Sky Beach-Debüt von Kalkbrenners Sky & Sand kam besser an. Gänsehaut und gleich zwei Nachfragen. Da wird der Paule bestimmt viel Besuch bekommen, wenn er am 27. Juni im Romy S. auflegt. Ich bin dabei.

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Nein, so voll war es Freitagabend nicht...

Freitagabend war ich mit Andy und seiner Freundin Krissi im Stuttgarter Club Romy S. Wie Andy bereits angekündigt hat, legte dort “Der dritte Raum” auf. Ein sehr berühmter deutscher DJ und Produzent, dessen bekannteste Tracks wohl Wellenbad und Trommelmaschine sind. Leider mache ich immer wieder den Fehler und denke bei so einer Ankündigung an die bekanntesten Songs eines DJs. Diese Tracks spielt ein DJ aber nie, weil er vermutlich einfach keinen Bock drauf hat, seine uralten Scheiben zum 80.000sten Mal zu hören. Allerdings ging die Musik im Romy S. nicht mal annähernd in die selbe Richtung, wie man sie von “Der dritte Raum” kennt. Was man hörte, hätte jeder der geschätzen 2000 anderen DJs aus Stuttgart auch spielen können. Zudem war es lange nicht so voll wie bei den letzten, großen Acts im Romy.  Nicht mal der nackte Mann war da und das ist meist ein schlechtes Omen. Der Sound war auch ziemlich gammelig. Irgendwie etwas verwaschen und für meine kaputten Ohren zu leise. Es geht eben nichts über das alte fohhn-System im Stuttgarter Colibri. Rest in peace. Fazit: Trotz sorgfältiger Vorbereitung inklusive Weißwein-Nachlieferung von Nachbar Carsten, war es eine relativ schlechte Party. Vielleicht werde ich auch einfach alt.

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