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Ich war vor vielen Jahren mal in diesem Café, oben auf dem Stuttgarter Fernsehturm. Furchtbar. Kantinen-Style, Einrichtung aus den frühen 90ern, Toast-Hawaii. Da wäre selbst Christian Rach gescheitert und hätte sich anschließend von der Aussichtsplattform gestürzt. Im letzten Jahr wurde der Schuppen also erst mal dicht gemacht.

Seit ein paar Tagen ist das Café wieder geöffnet. Der neue Pächter ist Benny, ehemaliger Scholz-Barkeeper und derzeitiger Messalina-Veranstalter. Scheint wohl ganz gut zu laufen, Benny sagt, er hat gerade die erste Europalette Milch bestellt. Gutes Zeichen. Milch hilft immer. Publikum besteht wohl aus Touristen, Stuttgartern, Pärchen, Reisegruppen und Hochzeitsgesellschaften. Außerdem wurde alles etwas renoviert, schlichter, Fokus auf die Aussicht und nicht auf die Tischdeko.

Kann man da oben nicht auch mal ne Party veranstalten? Benny sagt nein, denn es gibt oben nicht nur ein Rauchverbot, sondern auch ein Tanzverbot. Ist das Ding schon so marode?  In Hamburg läuft es allerdings noch schlechter, Aussichtsplattform und Restaurant stehen im Hamburger Fernsehturm seit fast zehn Jahren leer. Schade.

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Noch in diesem Jahr sollen die Google Street View-Funktion für Stuttgart veröffentlicht werden. Die Kamera-Autos sind ja schon im letzten Jahr durch die City gefahren. Jeder der im Erdgeschoss wohnt, hat dann die Arschkarte gezogen und kann sich idealerweise kopulierend im Netz wieder finden. Bis der Spaß losgeht lässt sich die Stuttgarter City bei Google Earth in 3D angucken. Gibts wohl schon länger, inzwischen sind fast alle wichtigen Gebäude (abgesehen vom Waranga) verfügbar.

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Am letzten Samstag wurde Andy im Waranga angeblich mit Fritz Kalkbrenner verwechselt, was ich nicht glaube, weil Fritz deutlich mehr Haare aufm Kopp hat. Wer sich live davon überzeugen will, kann vermutlich beide am Samstag, den 27. März 2010 im Romy S. treffen. Fritz findet Ihr hinterm DJ-Pult, Andy irgendwo unter der Bar.

Nachdem Fritz Kalkbrenner die Vocals im 2009er-Electro-Hit “Sky & Sand” gesungen hat, erwarte ich bei seinem Gig einen ähnlichen Popstar-Auflauf wie bei seinem Bruder Paul im letzten Jahr. Inzwischen singt Fritz aber nicht mehr nur für den großen Bruder sondern produziert auch selber sehr hörbare Lieder.

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Ich war über’s verlängerte Wochenende mal wieder in good old Hamburg. Ein Zahnarzttermin und der 30. Geburtstag von Kumpel Jan standen auf’m Programm. Meine Günstig-Airline Germanwings hat mir einen Hin- und Rückflug für 44€ ermöglicht. Faire Nummer, schließlich hatte ich in der Vergangenheit schon ganz andere Preise für die Strecke gezahlt.

Erster negativer Beigeschmack war natürlich der Pilotenstreik, eine sehr unangenehme Randbedingung. Vor allem fühlte man sich irgendwie von der Airline im Stich gelassen. Am Donnertag hatte ich zwischen 20.30 und 23.00 Uhr unzählige Male auf der eigens eingerichteten 0800-Streik-Hotline angerufen. Wenn man Glück hatte, dann gab es mal kein Besetztzeichen. War man endlich in der Warteschleife gelandet, vergingen ca. 13 Minuten, bis man aus der Leitung geschmissen wurde. Auch auf der kostenpflichtigen 0900-Service (?!) Hotline gab es einfach kein Durchkommen. Man hatte den Eindruck, dass sich nicht nur die Piloten im Streik befinden. Am Freitagabend erhielt ich dann plötzlich von Germanwings eine Email mit der Info, dass ich auf eine andere Maschine umgebucht worden sei. Dies möge ich doch bitte mit einem Klick bestätigen – gemacht getan. Der Rückflug nach Stuttgart war also gesichert. Wie sonst hätte ich auch für die erstatteten 22€ bequem von Hamburg nach Stuttgart kommen sollen?

Naja, blenden wir die Streikerei einfach mal aus. Irgendwie ist es immer ein Erlebnis, wenn man sich mal die Leute und deren Verhalten in den Maschinen anschaut. Da sind zum einen die mehr oder weniger hart arbeitenden Geschäftsleute. In der Regel reist diese Spezies nur mit Handgepäck. Ein normaler Mensch könnte jedoch mit deren Verständnis für “Handgepäck” einen mehrwöchigen Urlaub bestreiten. Nicht selten sind die meisten Handgepäckfächer bereits beim Betreten der Maschine mit den Aluminium-Köfferchen in Beschlag genommen.

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Webcams gibt es schon seit 100 Jahren. Inzwischen kommen aber immer mehr Video-Livestreams. Auch die Stuttgart Marketing GmbH bietet einen solchen auf ihrer Homepage an, worauf man ein Livebild vom Schlossplatz sieht. Sogar mit automatisierten Schwenk- und Zoombewegungen. Die Kamera befindet sich offenbar auf dem Gebäude der Dresdner Bank und sendet rund um die Uhr live. Nachts ist die Bildqualität ziemlich grausam, bei Tageslicht ganz okay. Ist das dieses berühmte Kessel.tv, worüber alle sprechen? Schöne Sache!

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Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Das leidige Thema “Was machen wir eigentlich an Silvester?!” haben wir ja bereits thematisiert. Für die unentschlossene Leserschaft wollen wir hier noch einmal drei Silvesterpartys herauspicken, auch wenn es noch ein gutes Dutzend weitere Veranstaltungen an diesem Abend geben wird.

Nachdem das Stuttgarter Echo Music Festival – kurz SEMF – ursprünglich in der Carl-Benz-Arena stattfinden sollte, sind die Veranstalter mit Sack und Pack nun ins Café Nil am See ausgewichen. Stressige Behördenauflagen haben einen normalen Barbetrieb in den Räumlichkeiten der Carl-Benz-Arena untersagt. Wer bei Sven Väth war, kann ein Lied davon singen. Es gab nur Bier, Wein und Sekt. Um den Feierwütigen ihre gewohnte Getränkepalette anbieten zu können, musste flott eine Ausweichlocation her.  Für das Nil gibt es noch einige Restkarten, die bequem von zu Hause aus geordert bzw. direkt ausgedruckt werden können. Infos dazu und zum Line-Up findet Ihr auf der Homepage des Veranstalters: http://www.semf.net

Die Teppich Galerie in der Eberhardstr. 65 dient, mit ausreichend Platz, den Veranstaltern der Liebreiz Party als perfekte Silvesterlocation. Die Auswahl der DJs ist hier zwar nicht ganz so groß wie bei SEMF, aber weniger ist bekanntlich mehr und zu viele Köche können auch den Brei verderben. Mein Phrasenschwein übergibt sich schon. Vodka-Schluck- und Teppichluder RAM steht zusammen mit 5. Ton an den Decks. Einem feucht-fröhlichen Abend steht hier also nichts im Wege.

Wie auch im letzten Jahr werden Lars und ich auf dem Sky Beach an den Plattentellern stehen und dort ins neue Jahr rutschen. Letztes Jahr war das aufgrund von Blitzeis wortwörtlich zu nehmen, hat der Stimmung jedoch keinen Abbruch getan. Vor allem hat man hier wohl den besten Ausblick auf Stuttgart und das Feuerwerk. Auch hier gibt es noch Restkarten, weitere Informationen zur Veranstaltung sind unserem Lieblings Social Network, Facebook, zu entnehmen: Silvester 2009/2010 auf’m Sky Beach.

Wie auch immer Ihr ins neue Jahr feiern werdet, wir wünschen Euch ‘nen guten Rutsch, eine gelungene Silvesterparty und einen katerfreien Morgen danach!

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