Posts Tagged “Stuttgart”

Heute kann man in der Stuttgarter City bis Mitternacht shoppen. Schöne Aktion, vor allem, weil sich viele Läden besonders Mühe geben und DJs, Bars und Specials im Laden haben. Ich musste mich bereits heute Nachmittag durch die Massen kämpfen, um etwas zu besorgen. Bei einigen Läden (siehe Foto) hat man inzwischen das Gefühl, dass es sich eher um einen Club als um ein Geschäft handelt. Draußen laute Musik und Türsteher, zeitweise sogar zwei. Komm ich da überhaupt rein, oder werde ich abgewiesen, weil ich zu hässlich bin? Oder bekomme ich drinnen ein paar aufs Maul, wenn ich zu lange in der Umkleide rumhänge? Komisches Konzept.

Nachmittags wurde auf der Königstrasse schon richtig viel vorbereitet: Lustige Leuchtskulpturen, Getränkestände und ne große Musikanlage vor diesem Pavillon-Dingsbums beim Schloss. Die ist wohl fürs Feuerwerk, das heute Abend startet.

Sehr fortschrittlich finde ich den Live-Videostream vom Tourismus-Verband, wo man den Schlossplatz und alles rundherum sehen kann. Scheinbar sitzt da wirklich jemand am Joystick und steuert die Kamera. Die Qualität ist zwar erbärmlich, aber immerhin. Vielleicht wagen wir uns später noch mal in die Stadt, dann aber mit Bahn oder Taxi. Und nicht zum Einkaufen, sondern zum Feiern.

Comments 2 Kommentare »

Was viele nicht wissen: Neben meinem Radiojob bin ich als Model- und Trendscout tätig. Auf der Suche nach neuen Outfits und Gesichtern laufe ich dabei oft durch Kaufland in der Schwabengalerie in Stuttgart-Vaihingen. Heute machte ich auf meinem Streifzug eine ganz besondere Entdeckung. Randolf M. möchte zwar nicht erkannt werden, verriet mir aber interessante Details zu seinem Outfit: Die Farbgebung in “Rotten-Pumpkin-Gelb” ist passend zur herbstlichen Jahreszeit gewählt. Die leichte Variation in der Farbe seiner Mütze soll einen Akzent auf das ebenfalls in ocker getönte Haupthaar legen. Sein Sweatshirt, welches bewusst IN statt ÜBER der Jogginghose getragen wird, manifestiert den Streetstyle von Randolf und ist an das Outfit früherer Hip-Hop-Legenden angelehnt. Auch beim Schuhwerk geht Randolf neue Wege. Nur Dorftrottel würden einen Tabubruch darin feststellen, dass er weiße Socken in Sandalen trägt. In Wahrheit soll durch diese Kombination die Rebellion gegen Polizei und Staatsmacht ausgedrückt werden. Und gegen den Herbst. Randolf nennt es schlicht “Fall-Fight-Foodwear”. Leider konnte ich ihn nicht zu einem weiteren Shooting überreden. Erfolg macht Arrogant.

Comments 3 Kommentare »

Stuttgart ist nicht einzigartig: Es gibt noch eine weitere Stadt mit diesem Namen, die in Kansas / USA liegt. Clubtechnisch ist es da wohl eher ruhig. Vor rund hundert Jahren lebten dort noch rund 150 Partypeople, heute sind es nur noch 45. Vielleicht sollte man das Dorf mal etwas aufmischen und dort ein Waranga bauen. Oder ein Rocker 33. Im Moment gibt es nämlich nur ein Getreidesilo, ein Fotostudio, eine Autowerkstatt und eine Tankstelle. Wir müssen eingreifen! Bis dahin gibt es auf dieser Seite weitere Informationen zur aufstrebenden Partymetropole.

Comments 1 Kommentar »

Foto: RTL

Nach dem Casting-Caravan von Kai Pflaume rollt am Mittwoch der nächste Truck nach Stuttgart: Ab 12 Uhr kann man an der Ecke Kronprinzstrasse/Büchsenstrasse ohne Anmeldung für die nächste DSDS Staffel vorsingen. Allerdings nur, wenn man zwischen 16 und 30 Jahre alt ist. Andy ist also zu alt. Ich könnte dagegen mit meinen blutjungen 28 Jahren noch mitmachen. Früher in der Hamburger Waldorfschule war ich ein toller Tenorsänger im Schulchor. Dachte ich zumindest. Mein Lehrer war anderer Meinung. Als DJ vorspielen kann man dort wohl auch nicht. Bis man die Turntables und das ganze Traktor-Gedöns aufgebaut hat, ist Dieter schon eingeschlafen. Also lieber doch nicht.

Andreas Koschnitzke, ein Kumpel aus Hamburg hat aber tatsächlich Anfang 2009 am Casting teilgenommen und ist sogar bis zu Onkel Dieter vorgedrungen.  Danach kam er Den Rest des Eintrages lesen »

Comments 5 Kommentare »

vapiano_stuttgart

Gute Nachricht für alle Vapiano-Fans: Am 25. September eröffnet ein weiterer Laden in der Schlossstrasse in Stuttgart-West. Einen Tag vorher gibts ne Opening-Party für geladene Gäste. Wer hats erfunden? Natürlich ein Hamburger: Mark Korzilius hat schon im Jahr 2002 das erste Restaurant in der Nähe vom Hamburger Gänsemarkt eröffnet. Dummerweise hat er seine Anteile schon ein Jahr später verkauft und konnte dabei zusehen, wie die Gruppe gewachsen ist. Inzwischen gibt es das Franchise-Konzept 45 Mal weltweit, davon 23 Mal in Deutschland.

Seitdem es meine Lieblingspizza mit Schinken, Feigen und Honig nicht mehr gibt, gehe ich übrigens nicht mehr hin. Das war ein Highlight. Stattdessen probiere ich seit geraumer Zeit herauszufinden, von welchem Fotograf die tollen Bilder stammen, die im Vapiano in der Bolzstrasse hängen. Die Bilder über den Urinalen im Männer-WC gefallen mir am besten. Das sind so Schwarzweiß-Fotografien aus den 60er Jahren, vermutlich aus Italien. Kann jemand helfen? Als Belohnung schreibe ich eine Pizza aus. Von Pizza Hut.

Comments 5 Kommentare »

Diesen Nachmittag habe ich mit meinem Kollegen Jakob aka Jakuuub im Waranga bei einem Glas hausgemachter Limonade gechillt – mit Blickrichtung auf die Hänge über’n Schlossplatz.

Scheinbar hat die ganze Sonne etwas zu bewusstseinserweiternd gewirkt, denn wir stellten uns vor, wie es wohl wäre, wenn man den Stuttgarter Kessel fluten würde. Das geht natürlich nur mit einem gewaltigen Staudamm in Höhe von Bad Cannstatt. Wie würde das dann aussehen? Nun, eine Fotomontage konnte ich leider noch nicht anfertigen, aber das wollte Jakuuub mal zeitnah nachholen. Aber ich denke, dass das eine Mischung aus dem Comer See und diesem Bild ergeben könnte.

Ist-Zustand: Blick vom Waranga

Ein touristisches Highlight der Superlative stellt dann übrigens der Heslacher Tunnel dar, den ich persönlich in eine riesige Wasserrutsche umfunktionieren würde und fett Kohle scheffel. Ein Sprungturm wirds auch geben, aber nix mit 10 Meter Brett oder so. Kindergarten! Wir planen den Fernsehturm zu pachten, der dann zum weltweit höchsten Sprungturm umgebaut wird. 217 Meter + gefühlte 200 bis zur Wasseroberfläche ergeben gute 400 Meter freien Fall. Grüße an Jochen Schweizer! Der Sky Beach wird kurzerhand umbenannt und bekommt dann auch endlich einen richtigen Strand. Für die Tiere in der Wilhelma müsste man dann allerdings noch eine “Arche Öttinger” bauen – bis auf die Giraffen, die sind schließlich groß genug.

Noch Anregungen?

Ach ja…ich kann mir übrigens gut vorstellen, dass wir einige Fürsprecher haben werden, denn wenn der Kessel geflutet ist, hat sich’s auch mit Stuttgart 21 erledigt!

Comments 1 Kommentar »

Impressum & Disclaimer