Posts Tagged “Waranga”

Scheiß auf “Das Supertalent”, in Stuttgart kann man auch ohne Hilfe von RTL ganz groß raus kommen. Einfach am Montag gegen 17 Uhr zum Waranga latschen, einen Wodka-RedBull reinschütten und auf die Treppe setzen oder in den Würfel stellen. Alle die mitmachen, bekommen das fertige Kunstwerk per E-Mail geschickt. Und vielleicht sieht man seine Umrisse später mal in den großen Kunstgallerien dieser Welt. Das Projekt Saturday Night der Künstlerin In Sook Kim sieht zumindest ganz nett aus.

Liebe Kunstfreunde…

Wer schon immer einmal bei der Entstehung eines Kunstwerkes hinter die Kulissen schauen wollte, dem bietet sich hiermit die einmalige Gelegenheit, nicht nur zum Zuschauen, sondern sogar zum Mitwirken. Die Fotokünstlerin In Sook Kim (“Saturday Night”, “die Auktion”, …) wird für ihr derzeitiges Projekt “Inside Out” das Kunstmuseum Stuttgart (Schloßplatz) fotografieren; mit arrangierten Menschenmengen im und auch um das Kunstmuseum herum.

Termin:

Montag, den 19.10.2009 17.00 Uhr – 21.00 Uhr

Kunstmuseum Stuttgart, Kleiner Schloßplatz 1, 70173 Stuttgart

Damit ihr während dieser Zeit bei Laune bleibt, werden Getränke und kleine Snacks vorbereitet. Dafür möchten wir euch aber wiederum bitten, dass ihr nicht einfach nur zum Naschen vorbeischaut sondern wirklich auch für das Shooting zur Verfügung steht. Bei weiteren Fragen schreibt eine eMail oder ruft einfach an. Über Rückmeldungen würden wir uns freuen!

Atelier In Sook Kim

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Diesen Nachmittag habe ich mit meinem Kollegen Jakob aka Jakuuub im Waranga bei einem Glas hausgemachter Limonade gechillt – mit Blickrichtung auf die Hänge über’n Schlossplatz.

Scheinbar hat die ganze Sonne etwas zu bewusstseinserweiternd gewirkt, denn wir stellten uns vor, wie es wohl wäre, wenn man den Stuttgarter Kessel fluten würde. Das geht natürlich nur mit einem gewaltigen Staudamm in Höhe von Bad Cannstatt. Wie würde das dann aussehen? Nun, eine Fotomontage konnte ich leider noch nicht anfertigen, aber das wollte Jakuuub mal zeitnah nachholen. Aber ich denke, dass das eine Mischung aus dem Comer See und diesem Bild ergeben könnte.

Ist-Zustand: Blick vom Waranga

Ein touristisches Highlight der Superlative stellt dann übrigens der Heslacher Tunnel dar, den ich persönlich in eine riesige Wasserrutsche umfunktionieren würde und fett Kohle scheffel. Ein Sprungturm wirds auch geben, aber nix mit 10 Meter Brett oder so. Kindergarten! Wir planen den Fernsehturm zu pachten, der dann zum weltweit höchsten Sprungturm umgebaut wird. 217 Meter + gefühlte 200 bis zur Wasseroberfläche ergeben gute 400 Meter freien Fall. Grüße an Jochen Schweizer! Der Sky Beach wird kurzerhand umbenannt und bekommt dann auch endlich einen richtigen Strand. Für die Tiere in der Wilhelma müsste man dann allerdings noch eine “Arche Öttinger” bauen – bis auf die Giraffen, die sind schließlich groß genug.

Noch Anregungen?

Ach ja…ich kann mir übrigens gut vorstellen, dass wir einige Fürsprecher haben werden, denn wenn der Kessel geflutet ist, hat sich’s auch mit Stuttgart 21 erledigt!

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Der verflixte Freitag.Freitagabend, endlich Feierabend. Man kennt das Szenario: Kaum zur Tür rein, folgt der Griff zum Telefonhörer, um die üblichen Verdächtigen zwecks der Abendplanung zu kontaktieren. Genau so hat es sich heute auch bei mir zugetragen. Da mein Partyhaudegen Lars gerade in Rostock ist, um mit den Jungs und Deerns vom Golf Club St. Pauli ein nettes Wochenende zu verbringen, rief ich erwartungsvoll unseren Lieblingsnachbarn Carsten an.

Nach dem üblichen “Bla, Bla” fragte ich ihn dann auch recht zügig, wie es denn mit dem heutigen Abend aussieht. Seine Worte öffneten mir recht schnell die Augen: “Heute weggehen? Ist doch Freitag, da kannste eigentlich direkt zu Hause bleiben!“.

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Am Samstagabend sind wir nach dem obligatorischen Rumhängen am Waranga noch mal über die Theodor-Heuss-Strasse gelaufen. Das Publikum ist dort ganz schön hässlich. Hatte ich nicht mehr so schlimm in Erinnerung. Grausam. Wir saßen ne ganze Zeit lang vor dem Barcode und konnten die Leute beobachten. Was in Hamburg aus Steilshoop oder Billstedt kommt, bezeichnet Nachbar Carsten bei Facebook mit Waiblingen und Balingen. Leck mich am Arsch, ich hab selten so viele Assis auf einem Haufen gesehen. Das Barcode scheint noch eine kleine, letzte Bastion zu sein, die Musik war auch in Ordnung.

Meine Theorie, dass es auf der Theo viel friedlicher ist als in Hamburg, wurde an diesem Abend auch widerlegt. Als wir weiter gezogen sind, wurde direkt vor unserer Nase ein Asiate verprügelt. Zwei gegen Einen. Und noch mal ordentlich reingetreten, als er am Boden lag. Pfui. Nach geschätzten 30 Sekunden war die Polizei mit drei Wagen am Start und wir durften eine Zeugenaussage machen. Wollte wohl sonst niemand was sagen. Der Polizist hat uns dann gefragt: “Würdet Ihr die Typen erkennen“? Wir: “Klar!“. Polizist: “Okay, dann suchen wir mal“. Kurz darauf saßen wir mit Bierchen in der Hand im Mehlmützen-Van und sind mit Blaulicht durch die Seitenstrassen gecruised. Leider erfolglos. Die haben sich vermutlich in irgendeinem Loch verkrochen. Nächstes Wochenende bleib ich den ganzen Abend beim Waranga.

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In Hamburg haben wir den “Tanz in den Mai” häufig auf den Alsterwiesen gefeiert. Nicht die Alsterwiesen in der Stadt, sondern die, in Hamburg-Ohlstedt. Leck mich am Arsch, waren das schöne Zeiten. Damals haben wir tagsüber in der Sonne gesessen, Maibock getrunken und übern Ghettoblaster “Mit Dir” von Freundeskreis gehört. Wenn es dunkel wurde und alle besoffen waren, gab es meistens ordentlich was auf die Fresse. Nicht nur auf den Alsterwiesen, sondern auch in der City. Schanzenviertel. Das vermisse ich in Stuttgart etwas. Keine Krawalle, keine brennenden Mülleimer… Alles ist ruhig. Dafür gibts ein paar schöne Events zum Tanz in den Mai.

Felice und seine Jungs starten im Takeshii am Donnerstag wieder ne “Fritten & Brillianten” Party. Keine Ahnung, warum die so heißt. Doch, beim letzten Mal haben Sie Pommes als Fingerfood gereicht. Nett. Obwohl mir das Takeshii als reines Restaurant nach wie vor besser gefällt.

Beim Waranga läuft am Donnerstag das vierjährige Jubiläum. Onkel RAM legt auch mit auf. Warum das Wort “Aussenterrasse” auf dem Flyer steht, ist mir allerdings ein Rätsel. Oder beziehen die jetzt auch noch den großen Schlossplatz mit ein? Ich geh auf jeden Fall mal vorbei.

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Vor'm Waranga am Kleinen Schlossplatz

Obwohl ich Stuttgart grundsätzlich mag, gehen mir die vielen Polizisten etwas auf die Nerven. Ich hab grundsätzlich ein schlechtes Gewissen, wenn ich die Jungs im Rückspiegel sehe. Was wollen die von mir? Warum machen sie überall Kontrollen? Und warum tragen sie in Stuttgart Grün und in Hamburg Blau? Bisher war aber alles noch vertretbar. Jetzt haben sie allerdings einen Schritt zu weit gemacht und standen in meinem Wohnzimmer, also vorm Waranga. Die wollten da aber keinen Prosecco-Aperol saufen, sondern schwäbisch rum meckern. Durch meinen Nachbar Carsten, der glücklicherweise simultan Schwäbisch/Deutsch übersetzen kann, habe ich erfahren, dass es scheinbar um die Position der Außenbar ging. Diese musste sogleich um 30 Zentimeter verschoben werden. Okay, kein Problem. Das verstehe ich. Sonst könnte auf dem kleinen Schlossplatz jeder machen, was er will. Irgendwann würden die peruanischen Panflötenspieler aus der Königsstrasse zur Musik des Waranga-DJs performen und das gilt es zu verhindern. Aber der lustige „Einsatz“ ging noch weiter.

Das (volle) Waranga!Erst kürzlich habe ich mich wie ein kleines Kind gefreut, dass endlich wieder die Außenlautsprecher montiert wurden, die ich seit der WM 2006 so schmerzlich vermisst habe. Doch dann hörte ich aus der grünen Richtung das Wort „Laudsprescha“ und sah im selben Moment, wie zwei flinke Barmenschen die heiligen Membrane abschraubten. Fuck! Das Waranga ist im Sommer einer der wenigen Plätze, die man voller Stolz seinem Besuch aus Hamburg zeigen kann. Dort gibt’s südliches Flair, nette Leute, gutes Design und noch bessere Musik auf einem Fleck. Und jetzt kommen diese beiden Mehlmützen und nörgeln rum. Pfui. Macht Kehrwoche! Stuttgart hat zu unrecht ein riesiges Image-Problem. Mit solchen Aktionen wird es kaum besser.

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